Die Montmartre-Runde

 

Philosophie von Liebe und Gerechtigkeit

 
Ulrich schreibt:
 
 

Warum überschätzen  wir  die Liebe gegenüber der Gerechtigkeit?
Platon beschreibt in der "Politeia" (Der Staat) eine Analogie von Staat und Seele in Bezug auf ihren Aufbau. Die drei Stände des Staates entsprechen  Aristokratie, Timokratie (die Herrschaft der Angesehenen) und Demokratie,  Oligarchie (die Mittels Reichtum Einfluss nehmen) Tyrannis, den drei Teilen der Seele.
 

Die Seele kann nur intakt und somit glücklich sein, wenn alle Teile im Gleichgewicht sind. Für Platon war nur Liebe auf geistiger Ebene möglich (platonische Liebe).

Sokrates kann in der "Politeia" letztendlich davon überzeugen, dass der Gerechte der Glückliche ist schon wegen des Gleichgewichts der Seele. In einer etwas obskuren Rechnung gelangt Sokrates zu der Auffassung, dass der aristokratische Mensch 729mal glücklicher ist als ein Tyrann.

 
Links zu diesem Thema: http://de.wikipedia.org/wiki/Platon  und  http://de.wikipedia.org/wiki/Sokrates

 

 
 

 

Albert Camus schrieb:

"Die Liebe ist Ungerechtigkeit, aber Gerechtigkeit allein genügt nicht... "
 

 

 

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